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2013 - 2014

Gemeinderatssitzung vom 13.02.2014

Antrag auf Änderung des Bebauungsplan "Tegernheimer Keller"
Auf dem "Grundstück Tegelweg 2" soll ein Doppelhaus errichtet werden und hierzu ist eine Änderung des Bebauungsplan erforderlich. Das geplante Gebäude soll in U+E+1 errichtet werden, der gültige Bebauungsplan gibt U+E vor. Zudem ist im Bebauungsplan auch nur ein Einzelhaus vorgesehen.
Für dieses Grundstück wurden schon einige Voranfragen gestellt und auch befürwortet. Der Gemeinderat diskutierte sehr ausführlich die Situation vor Ort. Durch die Hanglage (steiler Hang) wirkt ein Gebäude U+E+1 sehr hoch und massiv. Mit 11:4 Stimmen wurde der Antrag abgelehnt.


Antrag der CSU-Fraktion zur E-Book-Ausleihe in der Gemeindebücherei
Die CSU-Fraktion verwies auf die Gemeindebücherei Schierling, die seit 1. März 2013 diesen Dienst zur Verfügung stellt. Die Gemeinderäte waren sich darüber einig, dass dies auch für die Gemeindebücherei Tegernheim eine gute Sache wäre. Doch über die Vorgehensweise, d.h.  ob ein Antrag an die Gemeinde der richtige Weg sei, oder zuerst die Bücherei gefragt werden sollte, wurde heftig diskutiert. Die Gemeinde Tegernheim und die katholische Kirchenstiftung (Sankt Michaelsbund) sind die Träger ( je zur Hälfte) der Gemeindebücherei Tegernheim. Die Gemeindeverwaltung wird Kontakt mit dem 2. Träger und der Bücherei aufnehmen , mit dem Ziel eine E-Book-Ausleihe zu schaffen. 14:1 wurde dem zugestimmt.

von Max Kollmannsberger, 21.02.2014





Gemeinderatssitzung vom 16.01.2014

Bestätigung der beiden neu gewählten Kommandanten der Feuerwehr Tegernheim
Der Gemeinderat bestätigte einstimmig
-Herrn Michael Schindlbeck als 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Tegernheim
 und
-Herrn Andreas Höpfl als stellvertretenden
Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Tegernheim.

Festlegung der Fachplaner zum Bau des Kinderhauses

Einstimmig erteilt der Gemeinderat nachfolgenden Fachplanern jeweils einen Auftrag , für die jeweiligen Gewerke die Panung zu erstellen:
- Ing-Büro Martin & Paulus            Heizung, Lüftung, Sanitär
- Gerd Meyer                                   Elektro
- Werner Eichinger                          Tragwerk/Statik

Errichten eines Kinderhauses - Festlegung der Dachart
Aufgrund der Stellungnahme der Kreisbaumeisterin
, die die Ausführung mit einem Blechdach nicht als optimale Lösung ansieht, wurde ihr Vorschlag eines Gründaches diskutiert. 2. Bgm Max Kollmannsbergr zeigte die Vorteile einer Dachbegrüng auf. Die Entlastung der Kanalisation durch Wasserrückhaltung und Minderung der Spitzenabflüsse ist ein entscheidender Pluspunkt der Dahbegrünung. Zu unterschätzen ist auch die Wärmedämmleistung . Zudem ergeben sich Lebensräume für Tiere.  Kollmannsberger forderte den Gemeinderat auf, als Kommune neue Wege zu gehen und den Bürgen ein Vorbild zu sein.
Mit 10:6 Stimmen wurde die Dachbegrünung abgelehnt. Bemerkenswert, die CSU-Fraktion stimmte in ihrer Gesamtheit gegen die Begrünung.

Antrag der FWG-Fraktion zur Schaffung eines Jugendparlaments
In der Beschlussvorlage brachte die Gemeindeverwaltung zum Ausdruck, daß sie dieser interessanten Idee aufgeschlossen gegenüber steht. GR Roberto Mazzotta erläuterte den Antrag sehr engagiert und zeigte auch die Vielfalt der möglichen Umsetzung auf. So manchem GR ging die Gründung eines Jugendparlaments zu weit. Die Kinder und Jugendlichen sollen selbst entscheiden, ob ein Jugendparlament ins Leben gerufen werden soll. Doch der Anstoß und die Signalisierung der Bereitschaft hierzu muß vom Gemeinderat kommen. Nach längerer Diskussion wurde eine gezielte Förderung einer Kinder- und Jugendbeteiligung mit Ziel einer ev. Gründung eines Jugendparlaments zugestimmt.

von Max Kollmannsberger, 17.01.2014

Gemeinderatssitzung vom 19.12.2013

Bauantrag: Errichten eines Kinderhauses und eines Hartplatzes, FlNr. 496, Kindlweg

Der Eingabeplan zur Errichtung des Kinderhauses wurde vom architekturbüro Schnabel & Partner gefertigt. Der Bauantrag bezieht sich nur auf das Kinderhaus. Die berechneten Kosten sind etwa 1.700.000 €. Hierzu ist ein Zuschuss von 710.000 € zu erwarten.
Einstimmig erteilt der Gemeinderat sein gemeindliches Einvernehmen.

Befahren der Abwasseranlage nördlicher Teil - Einholen von Angeboten
Im Zuge der Sanierung der Abwasseranlage ist 2014 die Befahrung des nördliche Teils vorzunehmen.
Da es sich um ein hier nur um ein  Auftragsvolumen von ca 25000.-€ handelt, soll das Ing.-Büro Stelzenberger + Scholz die Ausschreibungsunterlagen erstellen und später die eingegangenen Angebote auswerten.
Der GR beauftragt das Ing.Büro mit der Aufgabe.   Abstimmung: einstimmig

Antrag der CSU-Fraktion zur Markierung eines Radweges und zur Einrichtung einer Fußgängerampel
Teil 1: Die Markierung des Radwegs auf dem Gehweg an der Staatsstraße ist neu anzubringen.
Auf Grund einer Ortsbegehung mit der Polizei vor ca 1,5 Jahren wurde festgestellt, dass bei einer Trennung in Geh- und Radweg die Mindestbreiten nicht eingehalten werden. Deshalb wurden letztes Jahr die vorhandenen Verkehrszeichen "getrennter Geh- und Radweg" durch die Verkehrszeichen "gemeinsamer Geh- und Radweg" ersetzt.
Fraktionssprecher Beier zog Teil 1 des Antrags zurück.

Teil 2: Es ist durch die Gemeinde eine Fußgängerampel zwischen Kindlweg und Dürerweg zu errichten bzw. zu  prüfen unter welchen Voraussetzungen dies oder ein anderer verkehrssicherer Übergang möglich ist.
Eine etwas giftig geführte verbale Auseinandersetzung zwischen GR Beier und 1. Bgm Hirschmann  war meines Erachtens nicht zu übersehen. Wie im Protokoll vom 22.03.2012 zu ersehen ist, berichtete Bgm Hirschmann damals, dass er einen Antrag der Anlieger der Carl-Orff-Str. bzgl. einer möglichen Überquerungshilfe beim Dürerweg (auch Ampelanlage) vorliegen hat und deshalb beim staatlichen Bauamt nachfasste.  Erst mit Schreiben vom 10.12.2013 wird der Bgm über die Ergebnisse einer am 02.04.2012 durchgeführten Verkehrsschau informiert. Nach den Beobachtungen des Straßenbetriebs-dienstes des LRA , sieht diese derzeit weder für eine zusätzliche Fußgängerampel noch für eine Signalisierung des gesamten Knotenpunktes eine zwingende Notwendigkeit.
Die Notwendigkeit eines verkehrssicheren Überganges an der westlichen Hauptstraße ist für die Zukunft sicher gegeben. In diesem Punkt waren sich alle Fraktionen einig und es wurde zu diesem TO-Punkt festgehalten, dass das Straßenbauamt zu einer der nächsten Sitzungen geladen wird.
 
Zum Ende der Sitzung:
Die 3 Fraktionssprecher und der 1. Bgm hielten jeweils eine kurze Ansprache zum Jahreswechsel. Bei dem einen oder anderen Vortrag war meiner Ansicht nach der nahende bzw. bereits herrschende Wahlkampf deutlich erkennbar.

von Max Kollmannsberger, 20.12.2013




Bau- und Umweltausschusssitzung vom 05.12.2013

Errichtung eines Bolzplatzes mit vier Containern, Zur Hohen Linie
Die Errichtung eines Bolzplatzes mit 4 Containern wurde vom Bauauschuss einstimmig befürwortet.(Bauantrag)

Änderung einer Doppelhaushälfte in 3 WE, Neuerrichtung einer Doppelgarage mit Doppelparker, Innstr.
Hier wurde ausführlich diskutiert und die Situierung der Garage moniert. Mit Mehrheit wurde der Änderung zugestimmt.

Bauantrag: Umbau eines Wohnhauss zum Zweifamilienhaus u. Errichtung einer Doppelgarage, Tegelweg
Der Umbau erhöht den Gesamtbaukörper um ein Stockwerk, doch die umliegende Bebaung ist ebenfalls E+1. Auch hier stimmte der Bauauschuss zu und zwar einstimmig.

Bauantrag:  Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Nebengebäude, Am Mittelberg
Es handelt sich um geringfügige Abweichungen vom Bebauungsplan, dem der Bauausschuss zustimmte


Bauantrag:  Neubau zur temporären Unterbringung von Hunden nach Abbruch des bestehenden Gebäudes, Zur HoheEs handeln Linie
Das veraltete bestehende Gebäude wird abgerissen und ein etwas kleineres Gebäude für die Unterbringung von Hunden erstellt. Auch hierzu erteilte der Bauausschuss sein Einvernehmen.

von Max Kollmannsberger , 07.12.2013



Gemeinderatssitzung vom 14.11.2013


Behandlung der Prüfungsfeststellungen des Kommunalen Prüfungsverbandes, Teil1
Der Kommunale Prüfungsverband beschäftigte sich mit dem gemeindlichen Bauhof. Nach Einschätzung des Prüfungsverbandes hat die Gemeinde einen überalterten Fuhrpark. Zur Feststellung, ob eine Erweiterung des Bauhofs erforderlich ist, wäre eine Verbesserung des Berichtswesens wünschenswert, bzw. erforderlich. Nach Meinung der Verwaltung ist durch die überschaubare Größe des Bauhofs eine umfangreichere Berichtsführung nicht notwendig. Aufgrund der Feststellung zur Überalterung des Fuhrparks ist eine sukzessive Erneuerung eingeleitet worden. Der Gemeinderat folgt dem Vorschlag der Verwaltung.
Der Fuhrpark wird zukünftig erneuert und das Berichtswesen beibehalten wie bisher.

Ein EDV-gestützter Arbeitsplatz im Bauhof, wie vom Prüfungsverband gefordert, erscheint der Verwaltung angesichts von 4 Arbeitern nicht erforderlich. Auch hier schließt sich der GR dem Vorschlag der Verwaltung an, und es wird auf einen EDV-Arbeitsplatz im Bauhof verzichtet.

Die Entgelte für die Mehrzweckhalle
 wurde in den letzten Jahren nichtder Kostenentwicklung  angepaßt. Dies ist nach Ansicht des Prüfungsverbandes nicht haltbar. Die Berechnung eines entsprechenden Entgelts ist auf Basis der tatsächlichen Kosten durchzuführen.
Der Ausschuß "Jugend, Familie und Vereine" hat ja bereits den Auftrag sich mit den Zuwendungen an die Vereine zu beschäftigen. Es wurde beschlossen, daß dieser Auftrag um die Gebührenordnung für alle gemeindlichen Gebäude erweitert wird.

Beschluss zu den Strassenausbaubeiträgen im Bereich Kirchstraße
Im Zuge der Dorferneuerung wird die Kirchstraße umgebaut. Die südliche Kirchstraße wird auf Grund ihrer besonderen Lage mit den angrenzenden "Plätzen" verhältnismäßig aufwendig gestaltet. Um die Kosten für die Anlieger möglichst gering zu halten, werden für den Ausbau nur die Kosten für einen Standardausbau(Asphaltdecke) auf die Anlieger umgelegt. So der GR-Beschluß.

Bestellung eines Wahlleiters für die Kommunalwahl 2014
Für die Kommunalwahl 2014 beruft der Gemeinderat den Geschäftsleiter Klaus Hartenstein zum Gemeindewahlleiter. Zu seiner Stellvertreterin wurde Frau Birgit Funk bestellt.

von Max Kollmannsberger, 17.11.2013

 
Gemeinderatssitzung vom 17.10.2013 

Umgestaltung Dorfplatz und Kirchstraße
Bgm Hirschmann trug die von Architekt Plöchinger detailierte Kostenberechnung für die Umgestaltung der "südlichen Kirchstraße" und des Dorfplatzes vor.  Als Grundlage der Kostenermittlung dienten die Beschlüsse des Bau- und Umweltausschusses vom 10.10.2013.
Für die Tiefbauarbeiten am Dorfplatz und Bereich "südliche Kirchstraße" verbleiben für die Gemeinde ein Kostenanteil von ca 1,0 Mio €. Die Bühne am Dorfplatz und das Gemeindearchiv sind hier nicht eingerechnet. Auch die Zuschüsse sind bereits in Abzug genommen.

Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich Weinbergstr./Hardtgraben
Die Verwaltung und die Polizei haben gemeinsam die Verkehrssituation im Bereich Weinbergstr./Hardtgraben
besichtigt und ein folgendes erarbeitet:
Im Bereich Hardtgraben sind große Kinderfiguren anzubringen, die auf Kinder verweisen. Zusätzlich ist von Donaustauf ko
mmend auf Höhe vom Anwesen Scheck und von Tegernheim-Zentrum kommend vor der Bebauung Hardtgraben jeweils ein Schild mit Aufschrift "Ab hier gilt rechts vor links"  anzubringen.
Diesem Vorschlag wurde vom GR zugestimmt.


Neufestsetzung des Erfrischungsgeldes für Wahlhelfer
Auf Antrag der FWG-Fraktion beschloss der GR, das Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer ab der nächsten durchzuführenden Wahl wie folgt festzusetzen:
- Wahlvorstand, Schriftführer und deren Stellvertreter   45.- €
- Beisitzer                                                                        35.- €
- sonstige Wahlhelfer                                                      35.- €


von Max Kollmannsberger, 20.10.2013


Bau- und Umweltausschuss-Sitzung vom 10.10.2013 

Planentwurf für das Kinderhaus
Das Architekturbüro Schnabel & Partner stellte den ersten Planentwurf für das Kinderhaus in der Tegernheimer-Keller-Str. vor. Bereits vor der Sitzung wurde am Schulsportplatz die Situierung des Kinderhauses besprochen. Die jetzige Planung ist mit Landratsamt und Regierung abgestimmt. Der Baukörper wurde um ca 90 qm vergrößert, da einige Wünsche und Anregungen der beiden Ämter berücksichtigt wurden. Dies wirkt sich auf die Baukosten aus. Die Kosten bewegen sich um 1,7 Mio €. 
Die Ausrichtung des Baukörpers und die Art des Baukörpers (kompakt) sind ja im Juni bereits festgelegt worden. Es stand nun die Festlegung der Dachform an. Hier zeigte das Architekturbüro 4 Vorschläge auf. Die Variante 3 mit einem verschobenen Pultdach erhielt dann die mehrheitliche Zustimmung. Die Ausschussmitglieder zeigten sich von der modernen Dachlandschaft angetan und sind überzeugt, dass hierdurch eine Auflockerung des Baustils erreicht wird.  
Der Hartplatz und die 50m-Laufbahhn sind östlich des Kinderhauses vorgesehen. Dies funktioniert, da der Hartplatz und die Laufbahn kleiner zu dimensionieren sind, wie der Bestand.
Die Parkplatzsituation und die Zufahrten werden neu überplant.

Entscheidung über die Bodenbeläge im Bereich Kirchstr. Süd und Dorfplatz
Architekt Plöchinger hatte nochmals Muster von Granitplatten mitgebracht, anhand dieser er die möglichen Verlegungsarten je Abschnitt darstellte, bzw. mit Fotos aufzeigte. 
Der Bauausschuß entschied sich für Granitbelag im Bereich der südlichen Kirchstraße (ausgenommen Fahrbahn und Hinterhof vom Haus der Begegnung).  
Am  Dorfplatz wird ausschließlich mit Betonpflaster gearbeitet.  
Auf Grundlage dieses Beschlusses wird der Archidekt die Kosten neu errechnen und die späteren Ausschreibungsunterlagen erstellen.


von Max Kollmannsberger, 12.10.2013


Gemeinderatssitzung vom 01.08.2013 

Beschluss über den Antrag der CSU-Fraktion zur Bürgerbefragung

Alle Bürgerinnen und Bürger Tegernheims sollen die Möglichkeit erhalten, über den aktuellen Stand der Planung der Dorferneuerungsprojekte "Kirchplatz" und "Dorfmitte" abzustimmen. Die Begründung stützt darauf, dass die Maßnahmen nicht nur durch den Gemeinderat, sondern auch durch die Mehrheit der Gemeindebürgerinnen und -bürger mitgetragen werden sollte. Als Zeitpunkt wurde eine Abstimmung im Zusammenhang mit den Landtags- und Bundestagswahlen vorgeschlagen.
Für viele Mitglieder des GR sehen den sehr umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess, der seit über 3 Jahren von Herrn Plöchinger moderiert, bzw. jetzt in der Planungsphase begleitet wird, als ausreichend an. 
Der Antrag wurde abgelehnt.
Die regen Diskussionen während der Planungsphase und noch zum jetzigen Zeitpunkt sind zwar ein Indiz für das öffentliche Interesse des Projekts. Die vielen Änderungen während der Planung zeugen aber auch von einer gründlichen Vorgehensweise mit Berücksichtigung vieler Gesichtspunkte.


Antrag der SPD-Fraktion zur Aufstellung einer Info-Tafel und einiger kleiner Spielgeräte auf dem neugestalteten Dorfplatz.

Der Dorfplatz als zukünftiger Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger soll eine kleine Info-Tafel erhaltenaus der die Vorgeschichte des Platzes und der Gemeinde Tegernheim hervorgehen soll. Außerdem soll der Platz zur besseren Nutzung, sowohl bei Festen, als auch im Alltag einige kleinere Kinderspielgeräte erhalten. 
 
Für die Info-Tafel ist ein Lageplan aus dem Jahre 1836 und ein Luftbild zum Dorfplatz aus dem Jahre 1972 vorgeschlagen. Die Spielgeräte sollen im vorderen Bereich des Platzes, beim Anwesen Heigl vorgesehen werden.
Max Kollmannsberger regte an, dass die Info-Tafel nur auf die Geschichte des Dorfplatzes eingehen sollte und deswegen Bilder von 1972 und 2013 angebracht werden, um die Entwicklung des Dorfplatzes verfolgen zu können. Die Spielgeräte sollten seiner Meinung nach nicht in der Nähe der Ringstraße aufgestellt werden, sondern im hinteren Bereich des Platzes.
Beide Anregungen wurden aufgenommen und dem Antrag zugestimmt.

Beschluss über den Neubau des Gemeindearchivs
 
Architekt Plöchinger stellte seine überarbeiteten Planunterlagen vor. Geändert bzw. festgelegt wurden gegenüber der letzten Sitzung  folgende Punkte:
-  Es wird kein Behinderten-WC erstellt. Das vorhandene Behinderten-WC 
   im Haus der Begegnung kann mitbenutzt werden.
-  Es ist keine Bodenheizung erforderlich, ebenso wenig eine Klimaanlage.
 
-  Der Arbeitsraum für Gäste und Archivar wurde größer ausgelegt, hierzu 
 
   wurde die Treppe verändert.
 
-  Die Vitrine wird aus Holz kontruiert sein, jedoch Alubeschichtet, wie die
   Fensterrahmen.
Dem Entwurf wurde zugestimmt.


Beschluss über die Entwurfsplanung zur Umgestaltung der Dorfmitte
Die Projektgruppe befasste sich in der letzten Woche mit dem Vorschlag der offenen Bühne, statt eines Bühnenpavillons. Die Stahlkonstruktion mußte einer festen Bauweise aus Mauersteinen und Beton weichen. Der Bodenbelag wird aus Steinzeug bestehen. Die Einbindung der Bühne in den Dorfplatz gestaltet sich einfacher, da die Bühne in offener Bauweise geschmeidiger wirkt und nicht als Bauklotz empfunden wird.
Dem Entwurf wurde zugestimmt.


Beschluss über die Entwurfsplanung "Südliche Kirchstraße"
Hier steht die Planung schon seit längerem und die Diskussionen zu den einzelnen Problemstellen sind abgeschlossen. Die Details zu den verschieden Belägen der Straße, dem Bürgersteig, sowie Vorplatz zum Haus der Begegnung wurden angesprochen, doch noch nicht festgelegt.
Der Entwurfsplanung "Südliche Kirchstraße" wurde zugestimmt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde die Teilnahme der Gemeinde am digitalen BOS-Funk beschlossen und der Beschaffung der nötigen Funkgeräte zugestimmt.

von Max Kollmannsberger, 10.08.2013



Gemeinderatssitzung vom 11.07.2013 

Vorstellung der überarbeiteten Entwurfsplanung für das neue Gemeindearchiv und Erörterung noch offener Fragen


Nach Rücksprache mit dem Gemeindearchivar Joachim Graf hat Architekt Plöchinger die Fenster verkleinert, da die Sonneneinstrahlung gering sein sollte. Dies wirkt sich auch auf die Südansicht aus, hier sind nun eine Tür und 2 Fenster im Erdgeschoß vorgesehen. Das Gebäude passt sich jetzt besser in die Umgebung ein. Der Eingangsbereich im Norden hat nun eine kleine Überdachung. Die Vitrine im Norden wird noch etwas verkürzt und weist keinen Überstand mehr an der Westseite auf (wird vom Architekten demnächst eingearbeitet). Die Vitrine ist von innen zu Bestücken, damit kann außen eine feste Verglasung angebracht werden. Der Wunsch von Herrn Graf ein Behinderten-Wc im Erdgeschoß vurzusehen ist schwierig umzusetzen, da hierfür genaue Richtlinien gibt und deshalb sehr viel Platz einnehmen würde. Es wird geprüft, ob ein Behinderten-WC für ein Archiv notwendig ist, oder es reichen würde alternativ das Behinderten-WC im Haus der Begegnung anzubieten.

Vorstellung von Entwurfsvarianten für den Bühnenpavillon auf dem Dorfplatz
Herr Plöchinger stellte den Planentwurf des Bühnenpavillons vor, welcher mit der Projektgruppe erarbeitet wurde. Es ist eine geschlossene Bauweise, 3 Seiten geschlossen mit  Dachkonstruktion. Der Planung ist bereits soweit fortgeschritten, dass die Materialien und Farbe der Fassade zur Wahl stehen.
Herr Bürgermeister Hirschmann hat die Gemeinderäte im Vorfeld der GR-Sitzung über seinen Alternativvorschlag (Bühne in offener Bauweise) per Mail informiert. Er lieferte hierzu Bilder von einer Variante in Schwarzenbach a.d. Saale.
Herr Plöchinger zeigte bereits eine Skizze der Bühne in offener Bauweise. Die Gemeinderäte fanden den Sinneswandel gut und  es soll nun die Meinung der Projektgruppe eingeholt bzw. ein Vorschlag von dieser mit dem Architekten erarbeitet werden.

Umbau eines ehemaligen Stallgebäudes zur Hundeschule mit Hundepension

Das Anwesen Zur Hohen Linie 64 (in unmittelbarer Nähe des Fernsehturmes) soll in eine Hundeschule und Hundepension  umfunktioniert werden. Das Haus wird dann als Wohnhaus mit Ladengeschäft für Tierbedarf (ca 40 qm) genutzt. Das ehemalige Stallgebäude wird zum Hundehaus umgebaut. Der Hundeplatz für die Hundeschule liegt vor dem Wohnhaus und hat eine Größe von ca 600qm. Das gesamte Areal des Anwesens umfasst 6000 qm.  
Der Gemeinderat stimmte dem geplanten Umbau zu.

Fortschreibung des Flächennutzungsplans mit integrierten Landschaftsplan: Feststellungsbeschluss

Auf eine nochmalige Vorstellung des Flächennutzungsplans wurde verzichtet. Das Architektbüro hat die Änderungen aufgrund der Würdigung der verschiedenen Stellungnahmen eingearbeitet.
Der Entwurf  (vom 26.09.2012) ist über das LRA Rgb an die Regierung der Oberpfalz weiterzuleiten.
Einstimmig wurde der Festsetzungsbeschluss genehmigt.
 
von Max Kollmannsberger, 13.07.2013


Gemeinderatssitzung vom 20.06.2013

Vorstellung des Entwurfs für das neue Gemeindearchiv in der Kirchstraße 11
In der letzten GR-Sitzung wurde entschieden, dass das ehemalige Hoferhaus nicht verkauft wird und die geplante Nutzung als Gemeindearchiv angestrebt wird. Architekt Plöchinger stellte diesmal seinen Entwurf zum Neubau des Gebäudes vor. Die Planungsunterlagen hatten die Gemeinderäte bereits in Dateiform erhalten. Das neue Gebäude ist von der Situierung und Größe dem alten Bestand sehr ähnlich.
Das  Archiv unterteilt sich in 2 Haupträume mit jeweils ca 40 qm. Natürlich sind WC`s und kleine Nebenräume noch mit angegliedert.
Der Zugang zum Archiv erfolgt vom Norden aus. Neben dem Eingangsbereich ist eine Vitrine ins Mauerwerk integriert, welches die Nordansicht interessanter gestaltet. Die bestehenden Schaltschränke von Telekom und Kabel Deutschland sind zu verlegen und zwar Richtung Norden in die Grünfläche gegenüber. Die Westansicht ist nach Ansicht des Gemeinderates durch zusätzliche Fenster aufzulockern, die geplante Vitrine soll entfallen und das Kreuz (Denkmal) den Platz dort finden, wo es sich in etwa heute befindet. Bei der Südfront ist zu beachten, dass ein Notausgang zu schaffen ist. Die Fenster und Türen im Erdgeschoss sind einbruchssicher auszuführen. Nord- und Südwand des Gebäudes sind parallel zu führen, damit ein winkliger Dachstuhl aufgesetzt werden kann. Über die Fassade selbst wurde noch diskutiert und der Architekt wird bis zur nächsten Sitzung die Änderungswünsche einarbeiten.
 

Antrag der FWG auf Sanierung eines Teilstücks des Donau-Radwanderweges
Es handelt sich um ca 500m langes Wegstück, welches sich zur Zeit in einem sehr schlechten Zustand befindet und zwar der Abschnitt  vom „Wimmer-Kreuz“ bis zur Kreuzung zum landwirtschaftlichen  Anwesen Mätz entlang des Donaudammes. Die Kostenschätzung hierfür beläuft sich auf 31000.-€.
Der Gemeinderat befürwortete den Antrag.

Erneuerung der Fenster in der Mehrzweckhalle
Johann Weigert (Verwaltung) erläuterte anhand einer Power-Point-Präsentation die Notwendigkeit neuer Fenster in der MZH. Die 3 Fensterreihen im oberen Bereich befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Die Rauchabzugsfenster sind nicht mehr zu öffnen.
Kostenvoranschlag:  225000.-€.
Der GR stimmt einer Erneuerung zu!

von Max Kollmannsberger,23.06.2013


Gemeinderatssitzung vom 06.06.2013


Entwurf zum Bau des Kinderhauses
Grundlage der Diskussion waren die 4 Varianten, welche vom Architekturbüro in der Grundstücks- und Bauausschußsitzung vom 16.05.2013 vorgestellt wurden. Die Verwaltung empfahl die Variante A, ein kompakter Baukörper, welcher in den Baukosten und Energieverbrauch günstig und von der Anordnung der Räumlichkeiten überzeugt. Im Vorfeld haben sich  die Nachbarn  auf die Variante A festgelegt und auch das Landratsamt (Sachgebiet L41) favoritisiert diese Variante.
Die Erweiterungsmöglichkeiten, die Verkehrsanbindung und der exakten Standort waren nicht Gegenstand des Beschlusses.
Der Variante A wurde mit 15:1 Stimmen entsprochen.

Trägerschaft für das Kinderhaus
Die Trägerschaft für das neue Kinderhaus übernimmt die katholische Kirchenverwaltung Tegernheim. Sowohl mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regensburg, als auch mit der katholischen Kirchenverwaltung Tegernheim als Träger den Kindertagesstätten in Tegernheim wurden bisher gute Erfahrungen gemacht. Da die Trägerschaft der kath. Kirchenverwaltung bisher nur auf Kindergarten beschränkt ist, hat sich der Gemeinderat für die Kirchenverwaltung entschieden, damit die Eltern bereits bei dem Besuch der Kinderkrippe entsprechend wählen können und dem jeweiligen Träger auch beim Kindergarten treu bleiben können.

von Max Kollmannsberger, 15.06.2013


Grundstücks- und Bauausschusssitzung vom 16.05.2013

 
Bebauungsplan der Innenentwicklung „Am Mittelberg“
Nach der erneuten Auslegung des Bebauungsplanentwurfs sind wieder eine Reihe von Anregungen und Bedenken eingegangen. Der Architekt, Herr
Benke hat die Bedenken und Anregungen einzeln mit den Gemeinderat durchgearbeitet und die Würdigungen entsprechend vorgeschlagen. Die wichtigsten Festlegungen bzw. Änderungen sind:
 
v-  Auf eine Versickerung des Regenwassers wird aufgrund der Erkenntnisse des bestehenden geologischen Gutachtens verzichtet und stattdessen „Drosseleinrichtungen“ auf den Grundstücken gefordert. Hierbei handelt es sich um Zisternen mit Rückhaltevolumen und gedrosselter Einleitung in den Mischwasserkanal. Mindestvolumen der Zisternen größer 6 Kubikmeter, wobei das Rückhaltevolumen mindestens 3 Kubikmeter sein muss.
v-   Die Gemeinde Tegernheim möchte die bestehende Struktur des Baugebietes erhalten. Auf Grundlage des aktuellen Generalentwässerungs-planes ist eine maximale Versiegelung von 0,4 bei dem bestehenden Entwässerungssystem verträglich. Die daraus resultierende GRZ ist somit auf 0,26 festgelegt. Hierdurch wird der durchgrünte Charakter des Hangbereiches erhalten.
v-    Die Flächenbegrenzung der Baufenster wird zurückgenommen. Die Baufenster werden auf Standardabstände zu Straße/Nachbargrundstücken und Steilhangkante reduziert.
vDas Grünordnungskonzept sieht einen Baum auf 400 qm Grundstück vor. Bei Entfernung eines Grossbaumes ist eine Ersatzpflanzung durch einen Baum gleicher Art vorgeschrieben. Daran hält die Gemeinde fest.
 
Bauvoranfrage: Erweiterung des Cafe Chocolat
Das Cafe Chocolat plant eine Erweiterung und zwar von bisher 40 auf ca 60 Sitzplätzen. Dazu ist ein Anbau von 5m x 12m erforderlich.
Dies ist mit dem Bebauungsplan vereinbar und das gemeindliche Einvernehmen wurde vom Bauausschuß erteilt.

Voranfrage, Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Schluchtweg
Das zur Bebauung vorgesehene Grundstück liegt außerhalb des Bebauungsplanes „Tegernheimer Keller“. Es befindet sich im Landschaftsschutzgebiet und eine Erschließung ist zur Zeit nicht gegeben.
Der Bauausschuß bittet die Verwaltung eine schriftliche Stellungnahme von der Bauabteilung im Landratsamt einzuholen und die Voranfrage bis zum Vorliegen dieser Stellungnahme zurückzustellen.
 
Bauantrag – Errichtung von Lagerflächen, Von-Heyden-Straße
Der Gemeinderat hat am 10.01.2013 dem Bauantrag das gemeindliche Einvernemen nicht erteilt. Die damalige Begründung, die tatsächliche Nutzung weicht von den Angaben im Bauantrag erheblich ab, ist laut LRA keine Begründung für eine planungsrechtliche Entscheidung.
Das Grundstück befindet sich im Gewerbegebiet und dort sind Lagerflächen zulässig. Der Ausschuß erteilte dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen
.
 
Vorstellen der Entwürfe für die neue Kindertagesstätte
Das Architekturbüro Schnabel & Partner hat die ersten Entwürfe für den Bau der neuen Kindertagesstätte vorgestellt. Es waren 8 Entwürfe, besser 4 und jede mit und ohne Mehrzweckraum. Der Ausschuß war sich einig nicht auf einen Mehrzweckraum zu verzichten.
Die Gemeindeverwaltung führte im Vorfeld ein Gespräch mit den Anwohnern der Kellerstraße. Die Anwohner sind für eine schlichte Bebauung und einen größtmöglichen Abstand zur bestehenden Wohnbebauung (ca 40m).
Dies entspricht der Variante A der Vorschläge der Archidekten.
Die unterschiedlichen Varianten wurden ausschließlich auf geschätzte Baukosten nach Quadratmetern und umbauten Raum bewertet.
Nach einer kurzen Diskussion wurde eine Entscheidung vertagt, da diese aufgrund der Tagesordnungspunktes nicht erforderlich war und die Zeitschiene der Planung eine Entscheidungsfindung beinhaltet.
 
von Max Kollmannsberger, 20.05.2013
 


Gemeinderatssitzung vom 25.04.2013

Jugendarbeit wird verstärkt
In der Gemeinderatssitzung vom 21.2.2013 hat die Jugendpflegerin Stefanie Kaufmann sehr eindrucksvoll über ihre Tätigkeiten im Bereich der Jugendarbeit in Tegernheim berichtet.
Ihr Fazit: Die Jugendarbeit in Tegernheim sollte erweitert werden.
Durch eine Erhöhung des „Einsatzes in Tegernheim“ auf 10 Wochenstunden kann Frau Kaufmann  die Öffnungszeiten des Jugendtreffs, sowie des Kindertreffs entsprechend an den Bedarf anpassen. 
Dieser Vorschlag wurde in der Sitzung vom 25.4.2013 einstimmig  unterstützt.
Wir wünschen dem Jugendtreff eine gedeihliches Miteinander.
 

Dorferneuerungsplan auf den Weg gebracht

Architekt Plöchinger erläuterte den vom ihm erstellten Dorferneuerungsplan. Viele Besprechungen in Projektgruppen und im Gemeinderat sind dieser Erstellung vorausgegangen. Es werden auch noch einige Treffen der Projektgruppen erforderlich werden, um die Maßnahmen zu detailieren.
Der Gemeinderat genehmigt den vorgestellten Dorferneuerungsplan und beschließt die beschriebenen Maßnahmen durchzuführen. Der Antrag auf Förderung der Dorferneuerung wird beim Amt für ländliche Entwicklung gestellt.
 

von Max Kollmannsberger, 30.04.2013